Notfallnummer 0 94 71 - 70 26 26
Home | Jobs | Kontakt & Anfahrt | Impressum | Online-Terminvereinbarung | English versionEnglish Version
Bild 1

Die Aufklärung an Schulen

Die Frauenärztinnen und Frauenärzte der Villa Vitalis haben in der Vergangenheit bereits einige Klassen der Hauptschulen Schmidmühlen und Teublitz, des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums in Burglengenfeld sowie zahlreiche weitere Schulen besucht.

Auch für heuer sind wieder Besuche geplant. Sie wünschen auch einen Besuch?
Informieren Sie sich unter Telefon 0 94 71 - 70 26-24!


Kondome und Pille als Themen im Unterricht

Zwei Frauenärztinnen klärten über ungewollte Schwangerschaften und Verhütungsmethoden auf  

TEUBLITZ (bat). Mit den Themen Sexualität und Schwangerschaftsverhütung bei Minderjährigen griff die Schulleitung der Volksschule Teublitz mit Rektor Dr. Anton Schubert ein wichtiges, aber auch ein bisweilen tabuisiertes Thema auf.

Die beiden Frauenärztinnen Dr. Barbara Lermann und Dr. Susanne Reu klärten dabei die 44 Schülerinnen der 7. bis 9. Klassen über ungewollte Schwangerschaften bei Minderjährigen und Verhütungsmethoden, aber auch über Infektionsschutz gegen HIV oder HPV auf. Die Bedeutung dieser Themen für die Schülerinnen bewies die rege Diskussion und die Fragenstellungen am Schluss der beiden Unterrichtsstunden.

„Vorbeugen ist besser als heilen!“ Diese Wörter standen am Anfang des Fachvortrags der beiden Ärztinnen aus der Praxis Villa Vitalis in Burglengenfeld vor den 13- bis 15-jährigen Mädchen der Klassen 7 bis 9. Diese erhielten eine fachärztliche Aufklärung über die allgemeinen Grundlagen der weiblichen Anatomie, den hormonellen Regelkreisen, den Menstruationszyklus und Eisprung (Ovulation), die Entstehung einer Schwangerschaft und über Verhütungsmethoden. In diesem Zusammenhang wurde erwähnt, dass pro Jahr in Deutschland über 11.000 Schwangerschaften bei Minderjährigen festgestellt und davon rund 6.000 abgebrochen werden. Die Statistik erwähnt aber auch, dass jede zehnte 14-Jährige und jede vierte 15-Jährige schon einmal Geschlechtsverkehr hatten, 18 Prozent davon verhüten nicht beim ersten Mal.

Ein „heißes Eisen“ waren bei der Unterrichtstunde demnach die Verhütungsmöglichkeiten. bei der Sterilisation und Ovulationshemmern (Pille) sei die Sicherheit sehr hoch, bei der Spirale hoch, bei mechanischen Verhütungsmitteln (Kondomen) und bei der sogenannten „natürlichen“ Familienplanung bedingt zuverlässig. Der letzterwähnte Punkt sei jedoch für junge Mädchen ebenso ungeeignet wie eine Drei-Monatsspritze, dagegen weise die Pille, die täglich eingenommen werden muss und die durch Östrogen- und Gestagen-Wirkung Eisprung, Befruchtung und Einnistung verhindert, erhebliche Vorteile auf: Sie beeinträchtige weder das Sexualleben noch spätere Schwangerschaften und zeichne sich durch gute Verträglichkeit und positive Zusatzeffekte aus. Jede gesunde Frau zwischen der ersten Regelblutung und den Wechseljahren kann mit der Pille verhüten.

Ein sehr wichtiges Thema waren aber auch mögliche Geschlechtskrankheiten. Kondome seien die einzige Möglichkeit, sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie z.B. Hepatitis oder AIDS zu schützen. „Gib Aids keine Chance“ lautete demnach das Motto! Rektor Dr. Anton Schubert dankte den beiden Ärztinnen für ihre engagierten Vorträge und wies gleichzeitig daraufhin, dass auch für die Jungen der 7. bis 9. Klassen in Kürze ähnliche Vorträge stattfinden werden.

(Bericht aus der Mittelbayerischen Zeitung vom 06.12.2006)

Startseite VILLA VITALIS | Im Naabtalpark 2-4 | 93133 Burglengenfeld | Telefon 09471 7026-20
Jobs | Kontakt & Anfahrt | Impressum | Online-Terminvereinbarung